Quellenqualität und Fachabdeckung
Bewertet wird, ob ein Tool nur generisch formuliert oder belastbare Quellen, Fachinhalte, lange Dokumente und überprüfbare Antworten unterstützt.
Methodologie
Der Radar-Score ist keine Herstellerwertung und keine Kaufempfehlung. Er ist eine redaktionelle Ersteinschätzung für deutsche Unternehmen, Kanzleien und Fachbereiche, die ein Tool in eine Shortlist aufnehmen oder ausschließen müssen.
Radar-Score
Ein KI-Tool kann im Demo stark wirken und im Alltag trotzdem scheitern. Deshalb bewertet KI-Radar nicht nur Modellqualität, sondern auch Datenrisiko, Betriebsfähigkeit, Rechte, Integrationen, Kostenlogik und Nachvollziehbarkeit.
Bewertet wird, ob ein Tool nur generisch formuliert oder belastbare Quellen, Fachinhalte, lange Dokumente und überprüfbare Antworten unterstützt.
Wichtig sind Datenverarbeitung, Training, Löschung, Auftragsverarbeitung, Datenresidenz, Auditierbarkeit und Risiko im EU-Kontext.
Ein Tool gewinnt, wenn es in Microsoft 365, Google Workspace, DMS, CRM, Helpdesk, DATEV, GRC oder interne Wissensquellen passt.
SSO, Rollenrechte, SCIM, Protokollierung, Richtlinien, Export, Freigabeprozesse und zentrale Verwaltung sind für Unternehmen wichtiger als Demo-Effekte.
Preisindikatoren werden mit Einsatzbreite, Vertragsmodell, Nutzerzahl, Verbrauchslogik und erwartbarem Nutzen im Pilot abgeglichen.
Pluspunkte gibt es für klare Dokumentation, deutschsprachige oder DACH-nahe Unterstützung, transparente Roadmaps und verlässliche Anbieterkommunikation.
Beschaffungsrealität
Viele Enterprise-Anbieter nennen keine verbindlichen Listenpreise. Öffentliche Preise beziehen sich häufig auf Team-, Business- oder Self-Service-Pläne, während Enterprise Angebote nach Nutzerzahl, Laufzeit, Support, Region, Compliance und Integration kalkuliert werden.
KI-Radar nennt deshalb Preisindikatoren und markiert Sales-Angebote als „auf Anfrage“. Vor Vertragsschluss müssen Unternehmen aktuelle Anbieterunterlagen, AVV/DPA, Sicherheitsdokumentation und Angebotsbedingungen prüfen.
Grenzen
Der Score ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Datenschutz- oder IT-Sicherheitsberatung. Er ersetzt auch keinen eigenen Pilot. Er soll helfen, die richtigen Fragen schneller zu stellen und ungeeignete Tools früher auszusortieren.
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